Innenminister Reul beim Neujahrsempfang der CDU Kreis Düren

Thomas Rachel MdB: Innenminister Reul beim Neujahrsempfang der CDU Kreis Düren

Kreis Düren – Mit mehr als 450 Gäste war der Winkelsaal von Schloss Burgau anlässlich des traditionellen Neujahrsempfangs des CDU Kreisverbandes Düren-Jülich bis auf den letzten Platz gefüllt. Neben zahlreichen CDU-Mitgliedern waren Besucher aus sozialen Verbänden, Wirtschaft, Kirchen und Vereinen der Einladung des Dürener CDUKreisvorsitzenden Thomas Rachel MdB gefolgt. Nicht zuletzt um den Gastredner des Abends, Herbert Reul, Innenminister des Landes NRW, zu hören.

In seiner Begrüßungsansprache betonte der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung, Thomas Rachel: „Wir leben in einer Zeit, in der die oftmals für selbstverständlich gehaltene Demokratie unter Druck gerät, in der ihre Gegner lauter, aggressiver und rücksichtsloser werden.“ Dabei unterstrich er, dass die Bürgerinnen und Bürger eine Stimme hätten, auch in den Sozialen Medien. Die Entscheidung liege bei den Nutzern, ob die lautesten Parolen mit immer neuen Klicks belohnt würden, oder ob sich Fakten, Vernunft und bessere Argumente durchsetzen, so der Christdemokrat.

In Bezug auf den Strukturwandel erinnerte der CDUBundestagsabgeordnete Thomas Rachel daran, dass der Kreis Düren der einzige Bundestagswahlkreis mit drei Braunkohletagebauen sei und dieser daher vor besonderen Herausforderungen stehe. „Der Strukturwandel bringt schwierige Veränderungen, aber auch Möglichkeiten für uns im Kreis Düren, wenn wir nicht abwarten“, machte der Dürener Abgeordnete deutlich und verwies mit Blick auf den Brainergy-Park, der Errichtung eines Helmholtz-Clusters in Jülich sowie der Entwicklung einer „Modellregion Bioökonomie-Revier“ auf die Chancen für eine positive Gestaltung des Strukturwandels in der Region.

Der NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) stellte in seiner schonungslos offenen Rede das Thema Innere Sicherheit in den Mittelpunkt. „Das Vertrauen in den Staat bröckelt immer weiter“, stellte der Minister fest und erläuterte an mehreren praktischen Beispielen, wie die Sicherheit in Nordrhein-Westfalen beispielsweise durch zusätzliche Polizisten gestärkt werden könne. Er appellierte den Polizisten mehr Wertschätzung und Respekt entgegen zu bringen. „Unsere Gesellschaft hat doch einen Riss in der Schüssel“, urteilte Innenminister Reul mit Blick auf zahlreiche tätliche Angriffe auf Polizisten.

„Es erschüttert mich bis heute, dass bis tief in die bürgerliche Gesellschaft die Meinung vorherrscht, dass hier etwas Gutes geschehe“, verkündete der Innenminister in Bezug auf den Hambacher Forst. „Keiner hat das Recht Gewalt anzuwenden, keiner“, betonte Reul und stellte klar, dass das Gewaltmonopol beim Staat liege. Thomas Rachel forderte die an der Kohlekommission beteiligten Umweltverbände und die Partei Die Grünen dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass die illegale Besetzung des Hambacher Forstes und die Angriffe auf die RWE Mitarbeiter umgehend beendet werden.

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